Geschichte der Schießsportabteilung

Im Jahre 1960 begannen einige Geistenbecker Schützenbrüder mit dem Schießsport in der St. Josef  Bruderschaft Geistenbeck. Nach einem Jahr des „wilden Schießens“ war es der Schützenbruder Josef Mewissen, der 1961 das „organisierte Schießen“ einführte. Er stiftete einen Wanderpokal, der dann unter den Bruderschaften im Bezirk Mönchengladbach ausgeschossen wurde.

Im Herbst 1961 nahm die Bruderschaft an den 1. Rundenwettkämpfe des Bezirks teil. Geschossen wurde zu dieser Zeit in der Gaststätte Turnerheim auf der Steinsstraße mit einer so genannten „Möscheflint“. Anfangs stand nur ein Kugelfang zur Verfügung. Hier mussten die Scheiben noch am Kugelfang ausgewechselt werden. Dieser Schießstand wurde dann in den nächsten Jahren von der Schießabteilung erweitert, sodass nun zwei Schießbahnen mit Scheiben-Kurbelanlage zur Verfügung standen.

Die ersten Erfolge stellten sich bereits im Jahre 1962 ein. 1. Sieger der Rheydter Stadtmeisterschaften. Es folgten Bezirksmeisterschaften, Diözesanmeisterschaften und Pokalsiege sowohl von Mannschafts- als auch von Einzelschützen.

Der erste Schießstandwechsel fand im Jahre 1973 statt. Das Ehepaar Lindges stellte Räumlichkeiten auf der Kohrstraße 144 zur Verfügung, in denen die Schießsportabteilung dann sechs Schießbahnen errichten konnte. Dies war auch die Zeit, in der die Mannschaft unter Leitung des Schießmeisters Reinhold Rütten den Aufstieg von der Bezirks- bis in die Diözesanklasse schaffte, der sie bis 1981 angehörte.

1983 stand erneut ein  Wechsel des Schießstandes an; man zog in die Räume des Pfarrheims auf der Geistenbecker Straße 9 ein. In den folgenden Jahren entstanden vier Luftgewehrmannschaften, die innerhalb der Bezirksklassen von Mönchengladbach zu den Bruderschaftsvergleichkämpfen antraten.

1988 gelang der 1. Mannschaft unter Leitung des Schießmeisters Heinz-Gerd Issel wieder der Aufstieg in die 3. Bereichsklasse. Von da an ging es unter gleicher Besetzung stetig bergauf.

Die Errichtung des neuen Pfarrzentrums auf dem Stapper Weg hatte zur Folge, dass im Jahre 1993 wieder umgezogen werden musste. Hier konnte nun ein moderner Schießstand mit sechs elektrischen Scheibenzuganlagen errichtet werden.

Im Jahre 2000 konnte die Jugendarbeit mit der Anschaffung zweier speziell für Jugend- und Schülerschützen geeigneter Gewehre weiter ausgebaut werden.

2005 konnte durch eine Spende der Sparkasse ein drittes Jugendgewehr angeschafft werden, was in der Meldung einer neuen Schülermannschaft für die Rundenwettkämpfe mündete.

Nach Änderungen der Gesetzlage für den Betrieb von Schiessanlagen war im Jahr 2007 ein Grundumbau des Schiesstandes notwendig, um eine erneute Abnahme zu gewährleisten. Diesen führte die Schiessabteilung in Eigenregie, und durch eine großzügige Spende der Sparkasse durch.
Aktuell tritt die Schießabteilung bei allen Meisterschaften der Umgebung – als Beispiele seien Bezirksmeisterschaft, Bezirksjugendturnier und Stadtmeisterschaft – mit großem Erfolg an. Auch bei Diözesan- und Bundesmeisterschaften starten jedes Jahr einige unserer Schützen. So seien an dieser Stelle die beiden ersten Plätze unserer Damenmannschaft bei den Diözesanmeisterschaften 2003 und 2007 genannt.
Des Weiteren sind 4 Mannschaften  für die Rundenwettkämpfe gemeldet, nebst Teilnehmer in den Aufgelegt- und Seniorenwettstreiten.

Man kann mit Recht behaupten, dass die Schießabteilung über die Jahre ein Aushängeschild der Bruderschaft ist und war. Durch sie wurde der Name der St. Josef Bruderschaft Geistenbeck auch über die Grenze des Bezirksverbandes Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich hinaus bekannt.

Die Nachwuchs- und Jugendarbeit der Bruderschaft beginnt oftmals in der Schießabteilung.

Die Schießmeister der St. Josef Schützenbruderschaft auf einen Blick:
Josef Forstbach, Harry Thyssen, Josef Rütten, Reinhold Rütten,
Heinz-Gerd Issel, Stephan Breuer und André Mörs.



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